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Was versteht man unter einer Strategie? Als Strategie bezeichnet man die geplante Vorgehensweise zur Erreichung eines Zieles unter Berücksichtigung aller bekannten Risiken mit der Möglichkeit, im Falle eines Fehlschlages den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Alle so genannten Strategien, die diese Kriterien nicht erfüllen, sind keine.
Sie sind allenfalls zusammengebastelte Methoden, die dem Kaffeesatzlesen abergläubischer Zeitgenossen gleichzusetzen sind. Es gibt keine Strategie, die durch Anwendung mathematischer Geheimformeln dauerhaft zum Erfolg führt. Ebenso ist angebotenen Strategien, die als so genannte Geheimstrategien der Profis für viel Geld oder sogar als Seminar mit laufenden Beiträgen angeboten werden, mit einer gesunden Skepsis zu begegnen. Auch beim Wetten wird nur mit Wasser gekocht.
Finger weg von Strategien, die auf Statistiken beruhen Im Internet finden sich immer wieder Strategen, die Statistiken auswerten und darauf wetten. Solange man nur mit Cent-Beträgen bzw. mit dem Minimumeinsatz wettet, mag das ja noch angehen, aber wie ist es mit höheren Einsätzen? Über einen längeren Zeitraum wird die Statistik zwar aufgehen, aber dazu bedarf es eines vielfachen des Einsatzes als Kapital. Was nützt es bei einer Gewinnchance von 3:2 und bereits 10 verlorenen Spielen, dass laut Statistik jetzt 15 Gewinnspiele folgen werden, wenn das Kapitall bereits verbraucht worden ist?
Die Möglichkeit einer Schadensbegrenzung muss gegeben sein Ist eine Schadensbegrenzung nicht möglich, ist eine vernünftige Strategieentwicklung nicht möglich. Eine Schadensbegrenzung ist nur möglich, wenn einer gesetzten Wette eine Gegenwette entgegengebracht werden kann. Diese Möglichkeit bietet nur die Wettbörse, bei der eine Wette auch während des laufenden Wettereignisses mit einer entsprechenden Gegenwette abgeschlossen werden kann. Da ein Buchmacher diese Möglichkeit nicht bietet, scheidet er für eine Wette grundsätzlich aus. Wetten Sie nur an einer Wettbörse.
Worauf soll man wetten? Wetten sollte man nur, wenn man sich des Ausgangs eines Ereignisses sicher ist. (Sollte man die Sachlage falsch eingeschätzt haben, bleibt immer noch die Mögichkeit einer Schadensbegrenzung.)
Wann soll die Wette gesetzt werden? Die Wette sollte erst platziert werden, wenn nichts mehr den Ausgang der Wette gefährden kann. Bei einer Füßballbegegnung darf ein weiteres Tor die Wette nicht mehr gefährden können. Die Wette sollte so sicher sein, dass selbst ein Ausfall der Internetverbindung keinen Schaden mehr anrichten kann.
Software oder nicht? Die Verwendung einer geeigneten Software, die das Platzieren von Wetten erleichtert, indem sie alle Daten automatisch und in kurzen Zeitabständen aktualisiert sowie die Berechnung der Einsätze übernimmt, ist empfehlenswert. Das Platzieren der Wetten ohne Software ist zwar möglich, aber mitunter auch so zeitraubend, dass manche Wette nicht gesetzt werden kann.
Die praktische Umsetzung Die Planung einer Strategie ist eine Sache; die praktische Umsetzung eine andere. Man sollte schon mit den Grundlagen der Wettbörse vertraut sein, um den richtigen Zeitpunkt zum platzieren zu erkennen. Das herumprobieren kann in der ersten Zeit zu Verlusten führen, die man vermeiden kann, indem man sich mit Hilfe der entsprechenden Literatur vorher schlau macht. Die Autoren der entsprechenden Literatur haben in der Regel selber schlechte Erfahrungen gemacht und geben die Fehler, die sie selber gemacht haben, in ihren Büchern wieder. Man muss Fehler, die andere schon gemacht haben, nicht noch einmal um den Preis von verlorenen Wetten wiederholen. Sie benötigen kein Seminar in Form eines Abbonements, in dem Sie scheibchenweise gegen Zahlung eines Betrages für jedes einzelne Kapitel in die großen Geheimnisse der Profis eingeweiht werden. Das geht auch erheblich preiswerter. Für Anfänger und all diejenigen, die sich mit den Wetten an der Wettbörse noch nicht ganz sicher sind, empfiehlt sich daher das Buch Sportwetten an der Wettbörse - Wetten ohne Risiko, welches in jeder gut sortierten Buchhandlung oder im Versandbuchhandel erhältlich ist.
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